Getäuschte Aktionäre

Unsere rechtliche Sicht der Dinge

Volkswagen hat Aktionäre durch unterlassene Informationen in das offene Messer des Kapitalmarktes laufen lassen. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden steht Ihnen bei der Rechtsdurchsetzung gegen VW zur Seite. Wir haben in den letzten Jahren über 25.000 Mandanten betreut. Wir bearbeiten nur wenige Fallgruppen aus dem Bank- und Kapitalanlegerrecht. Diese allerdings mit dem Anspruch unseren Mandanten mit der bestmöglichen Expertise weiterzuhelfen.


Häufig gestellte Fragen

  • Warum führt das Verhalten der Volkswagen AG zu Schadenersatzansprüchen für Aktionäre?

    Der Leitung des VW Konzerns oblag die Aufgabe das Interesse der Aktionäre wahrzunehmen. Demnach hätte die Konzernleitung mehrmals Gründe gehabt sog. Ad Hoc Mitteilungen herauszugeben. Volkswagen war nach dem Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Aktionäre über die Manipulationen der Schadstoffemissionen in einer großen Anzahl von Kraftfahrzeugen des Konzerns sowie über die US-behördlichen Untersuchungen zu informieren. VW unterließ solche Information (sog. Ad-hoc Mitteilungen) und ist  gem. § 37b WpHG zum Schadenersatz verpflichtet.
  • Wann wurde die erste Abgasmanipulation aufgedeckt?

    1. Nach Berichten des Stern wurde mutmaßlich seit der großen Verkaufsoffensive für Diesel in 2006 die Manipulationssoftware verbaut. Bereits hier hätte VW eine Börsenmitteilung herausgeben müssen.
    2. VW-Vertreter räumten am 19. August in Gesprächen mit der kalifornischen Umweltbehörde CARB Unregelmäßigkeiten bei Programmen für die Motorsteuerung ein, berichteten das Handelsblatt und das ZDF-Magazin "Frontal21" unter Berufung auf eine vertrauliche Akte aus der niedersächsischen Staatskanzlei, so Heise Online.
    3. Jedenfalls seit VW Positiv bekannt war, dass die amerikanische Umweltbehörde Ermittlungen eingeleitet hat hätte eine Börsenmitteilung und damit eine Information der Aktionäre erfolgen müssen.
  • Kann jeder Aktionär aufgrund des Abgas Skandals Schadenersatz geltend machen?

    Einen Schadenersatzanspruch dürften alle Aktionäre haben die im Zeitraum zwischen dem 18. - 25.09.2015 Besitzer von VW-Aktien waren. Es geht vor allem um Aktienkäufe im Zeitraum vom 6. Juni 2008 bis 17. September 2015 - also dem Zeitraum zwischen dem ersten Antrag auf Zulassung eines manipulierten VW-Fahrzeugs des Typs Jetta in Amerika und Aufdeckung des VW Skandals.
  • In welcher Form kann ich meine Ansprüche geltend machen?

    WEG I: Wir führen für mittlerweile 2900 Mandanten Vergleichsverhandlungen.

    WEGII: Sollten unsere außergerichtlichen Einigungsversuche keinen Erfolg haben können wir für Sie Klage beim zuständigen Gericht einreichen. Hierfür bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der Prozessfinanzierung an.

    WEG III: Wir beteiligen Sie an einem sog. KapMUG Verfahren.

  • Zahlen die Rechtsschutzversicherungen für Anwalts-und Gerichtskosten der Aktionäre?

    Rechtliche Auseinandersetzungen lassen sich nicht immer vermeiden. Vor allem, wenn es um viel Geld geht. Privatpersonen die ihr Recht vor Gericht durchzusetzen wollen, nehmen automatisch ein hohes Kostenrisiko auf sich. Wer dieses Risiko nicht eingehen kann oder möchte, dem hilft die Prozessfinanzierung. Dabei ist das Prinzip der Prozessfinanzierung sehr einfach: Der Prozessfinanzierer trägt die Prozesskosten. Und nur wenn der Prozess gewonnen wird, erhält dieser eine vorher vereinbarte Erfolgsbeteiligung.
  • Was ist ein KapMUG Verfahren?

    Das KapMuG (Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz) stellt ein effektives, gemeinschaftliches Rechtsverfolgungsinstrument mit dem besserer Rechtsschutz für jeden einzelnen Anleger (z. B. VW Aktionäre) durch Senkung des Kostenrisikos (Anwaltskosten, Gerichtskosten) erreicht werden soll.
  • Stehen Aktionäre unter zeitlichem Handlungsdruck?

    Auch kapitalmarktrechtliche Ansprüche unterliegen der Verjährung, jedoch ist Panikmache unangebracht. Kurzfristig werden Ansprüche nicht verjähren. Es ist jedoch angezeigt sich Klarheit darüber zu verschaffen wann Verjährung eintreten wird.